Homeoffice Hacks

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Nach vielen Monaten des Homeoffice ist bei den meisten Arbeitnehmern langsam eine Routine eingekehrt und das Arbeiten vom heimischen Arbeitsplatz aus ist zum neuen Arbeitsalltag geworden. Dass ein richtiger Bürostuhl und ein zusätzlicher Monitor die Arbeit erleichtern, ist nichts Neues mehr. Aber es gibt auch noch andere Kniffe, die das Arbeiten im Homeoffice erleichtern können. 

 

1. Es werde Licht 

Den Arbeitsplatz im Homeoffice nahe einem Fenster einzurichten, war vielleicht im Sommer und im Herbst ausreichend in Puncto Licht. Jetzt, da die dunkle Jahreszeit begonnen hat, spielt künstliches Licht einen entscheidende Rolle.

Für die Freizeitgestaltung mögen dämmrige Lichter ausreichend sein, für das langfristige Arbeiten sind sie jedoch ungeeignet. Besser geeignet sind Tageslichtlampen, deren Lichtfarbe dem natürlichen Tageslicht nachempfunden ist. 

 

2. Postfach ausmisten 

Ein kurzer Blick in das Postfach kann schnell zu einer Aufgabe werden, die den halben Vormittag füllt.

Statt verteilt über den Tag immer wieder kurze Sequenzen mit der Organisation vom Postfach zu verbringen, können Sie feste Slots einplanen, zu denen Sie Ihr Postfach checken. Dabei kann es sich lohnen, eher nach dem Prinzip “Was lohnt es sich, zu behalten?” anstatt mit der Frage, was gelöscht werden kann, vorzugehen. 

 

3. Ergonomie ist alles

Von ergonomischen Bürostühlen, über ergonomische Mäuse und Tastaturen haben wir in diesem Jahr eins gelernt: Professionelle Arbeitsmittel erhöhen unsere Produktivität und unser körperliches Wohlbefinden.

 

Zusätzlich zu diesen Arbeitsmaterialien kann es sich lohnen, den Arbeitstisch anzupassen, ohne direkt einen Bürotisch kaufen zu müssen.

 

Über einen Laptopständer und eine externe Tastatur kann bereits ihre Blickhöhe unmittelbar verbessert werden, sodass Sie Ihren Nacken entlasten können. 

 

4. Standhaft bleiben 

Auch bei der Arbeit im Homeoffice gilt, dass eine durchgehend sitzende Tätigkeit nicht gesundheitsförderlich ist.

 

Wenn die Anschaffung von einem Stehtisch aktuell keine Option für Sie ist, kann es dennoch hilfreich sein, manche Aktivitäten im Stehen zu erledigen. Gerade bei Meetings, in denen nicht getippt werden muss, kann der Laptop auf einem Schrank oder einer anderen erhöhten Fläche positioniert werden, sodass Sie stehen bleiben können. 

 

5. Organisation 

Zeitplanung ist das A&O. Gerade zur aktuellen Zeit, in der Ihre Kollegen nicht über einen Seitenblick checken können, ob Sie gerade vertieft in eine Aufgabe sind, ist die klare Kommunikation von gebuchten Zeiten wichtig.

 

Reservieren Sie feste Blöcke in Ihrem Kalender, in denen Sie bestimmten Aufgaben nachgehen wollen und starten Sie strukturierter in die Arbeitstage.

 

Es kann ebenfalls hilfreich sein, Kommunikationstools wie E-Mails oder Chatprogramme auf “stumm” zu stellen, um sich nicht von Nachrichten ablenken zu lassen.

 

6. Grün muss es sein 

Palme hier, Monstera da: Pflanzen sind nicht nur ein trendiges Dekoelement, sondern tragen auch zum Wohlfühlfaktor bei und verbessern die Arbeitsatmosphäre. 

 

7. Mit den Kollegen in Kontakt bleiben 

Es kann auf lange Sicht schwer fallen, die Kollegen nicht live zu sehen und in Online-Meetings ausschließlich Gespräche über die Arbeit zu führen. Aber das Problem lässt sich leicht lösen. Wie wäre es bspw. mit virtuellen Lunch Dates oder Kaffeepausen? Die Gespräche aus der Cafeteria oder der Büroküche können auch ins Homeoffice überführt werden, wodurch man sich mehr gemeinsame Zeit mit den engstehenden Kollegen schaffen kann.

 

Aber auch hier gilt: Termine im Kalender einstellen, damit die Zeit nicht kurzfristig verbucht wird. 

 

8. Routinen für mehr Struktur 

Zugegeben: Dieser Tipp ist ein Klassiker - sowohl für das Arbeits- als auch das Privatleben. Aber Regelmäßigkeiten schaffen mehr Sicherheit und erhöhen die Produktivität. Dabei geht es nicht darum, um 05:30 Uhr morgens aufzustehen und ein zweistündiges Sport-Yoga-Haushalts-Gesamtprogramm zu erledigen, bevor der eigentliche Arbeitsalltag beginnt.

 

Vielmehr geht es darum, mit kleinen aktiven Tätigkeiten in den Tag zu starten wie bspw. einem Spaziergang durch das Viertel, dem Niederschreiben von ein paar Gedanken oder ein paar entspannenden Dehnübungen.

 

Denn Routine ist nicht gleich Zwang. Jeder sollte sich Routinen aneignen, die er gerne und einfach in seinen Alltag integrieren kann und die ihn mit Energie für den kommenden Tag versorgen.